29.04.2015

Ukraine: Gebet für den 30. April

Pawel hat gerade erfahren: Für den 30. April ist eine Massenversammlung der stärksten ukrainischen Magier, Okkultisten, Heiler und Esoteriker auf einem zentralen Platz in Kiew geplant. Diese ca. 2000 Personen wollen durch rituelle Handlungen höhere Kräfte dazu aufrufen, dem Krieg ein Ende zu setzen und Frieden und Harmonie in der Ukraine und in den angrenzenden Ländern zu schaffen. Über soziale Netzwerke werden Bürger dazu aufgefordert, Gegenstände dorthin zu bringen, damit diese mit magischen friedensstiftenden Kräften aufgeladen werden und anschließend in die Krisenregionen gebracht werden sollen. Pawel  hofft, dass viele gegen diese Aktion im Gebet antreten, aber nicht nur das, sondern dass auch viele Gläubige auf diesen Platz gehen, um die dorthin kommenden Bürger von Gottes Wort her aufzuklären, zu warnen und auf den Friedefürsten Jesus Christus hinzuweisen.

Michail W. (Poltawa) schreibt: „Wir freuen uns, dass der Herr unser Haus für Flüchtlinge aus dem Osten des Landes gebraucht. Nachdem Poltawa nicht besonders groß ist und man hier kaum Arbeit finden kann, bleiben die Flüchtlinge nicht lange (im Allgemeinen nur eine Woche). Es kommt vor, dass sie bei uns nur die Reparatur ihres Autos abwarten, das unterwegs kaputt gegangen ist. Auch wird unsere Gemeinde von gläubigen Studenten aus besetzten Gebieten besucht. Unsere Gemeinschaft mit ihnen ist sehr unkompliziert – wir laden sie zu uns nach Hause ein und bewirten sie. Meiner Frau macht es viel Freude, Gäste zu verköstigen. Derzeit halten sich im Poltawer Gebiet 175 Flüchtlinge auf, mit denen wir im Glauben verbunden sind. Wie viele Flüchtlinge insgesamt in unserem Gebiet leben, ist schwer festzustellen. Sehr geholfen haben uns die Finanzen, die uns von LICHT IM OSTEN für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wurden. Als wir den Gästen unseres Hauses das Geld überreichten, nahmen sie es mit Tränen in den Augen entgegen.“ Fast jede Woche bringen Michail Wlassenko und seine Mitarbeiter außerdem Hilfslieferungen in die Krisenregionen. Er berichtet: „Es war sehr traurig, die zerstörten Häuser und Geschäfte zu sehen. Aber noch mehr hat es mich traurig gemacht, in die verzweifelten Augen der zurückgebliebenen alten Menschen zu schauen. Viele von ihnen haben ihre Söhne verloren, als diese auf der Seite der Separatisten gekämpft hatten. Einigen von ihnen haben wir Lebensmittel gegeben, woraufhin sie bitterlich weinten, denn ihnen war eingeredet worden, dass die „Benderowzy“ (Anhänger von Benderow, einem früheren ukrainischen Freiheitskämpfer) ihren Tod wollen, aber nun brachten ihnen diese „Benderowzy“ Lebensmittel. Bitte beten Sie dafür, dass Michail und seine Mitarbeiter auch weiterhin für viele Flüchtlinge in Poltawa und für Menschen in den Krisenregionen ein Segen sein können. Außerdem bittet er Sie: „Für den bevorstehenden Sommer wünschen sich Gemeinden in zehn Dörfern eine Zeltevangelisation, sechs von ihnen im Poltawer Gebiet. Bitte beten Sie dafür. Ein weiteres Gebetsanliegen ist der Wunsch nach einem eigenen Gemeindehaus in unserem Ort. Wir mieten bereits den siebten Raum und die Mietbedingungen werden immer schlechter.“

Das Missionswerk "Licht im Osten" bitte um Gebet:
Pawel D.: Dass Jesus Christus sich als Sieger über die okkulten Mächte erweist und das Treffen der Okkultisten am 30. April keine finstere Kraft entfalten darf; dass eine große Zahl von Christen dorthin geht und vom Heiligen Geist geleitet wird, um viele Bürger aufklären und ihnen die Augen für Jesus öffnen zu können.
Michail W.: dass er zusammen mit seiner Frau und seinen Mitarbeitern weiterhin für viele Flüchtlinge in Poltawa und für Menschen in den Krisenregionen ein Segen sein kann; für alle Planungen der Zeltevangelisationswochen im Sommer, die u.a. im Poltawer Gebiet durchgeführt werden sollen; für die finanziellen Möglichkeiten, ein Gemeindehaus zu bauen.

Quelle: Licht im Osten