19.06.2015
Islamischer Fastenmonat Ramadan
Appell: Im Ramadan für Toleranz und gegen Verfolgung eintreten
Islamischer Fastenmonat Ramadan
Appell: Im Ramadan für Toleranz und gegen Verfolgung eintreten
Menschenrechtler bitten Muslime in Deutschland, auf Glaubensbrüder in Verfolgerstaaten einzuwirken
Frankfurt am Main (19. Juni 2015) – Seit gestern begehen Muslime auf der gesamten Welt den islamischen Fastenmonat Ramadan. Aus diesem Anlass wendet sich die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) an die muslimischen Verbände in Deutschland. Gerade der Ramadan werde in einigen Ländern wie z. B. Pakistan oder Nigeria regelmäßig von Übergriffen auf die nichtmuslimischen Minderheiten überschattet. Die IGFM appelliert an die Muslime in Deutschland, die Gelegenheit des Ramadan zu nutzen und muslimische Gemeinschaften in Verfolgerstaaten wie Pakistan, Saudi-Arabien oder dem Iran zu Toleranz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften aufzurufen.
Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, ruft die muslimischen Verbände und Gemeinden in Deutschland dazu auf, in ihren Gemeinden Deutschlands über die Situation in den Verfolgerstaaten zu informieren und die Gemeindemitglieder in das Engagement für Toleranz und Frieden einzubeziehen. Der IGFM-Sprecher forderte auch die Christen und Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften dazu auf, auf die Muslime zuzugehen, für Toleranz und Friedfertigkeit zu werben und sie gemeinsam mit den Muslimen zu praktizieren. |
Quelle: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) |