22.11.2015

Réunion: Christenleben auf der Insel

Inselnation östlich von Madagaskar

Réunion: Christenleben auf der Insel

Inselnation östlich von Madagaskar

Réunion, östlich von Madagaskar, hat ein dunkles Erbe: Die Sklaverei. Sie wurde 1848 abgeschafft. Die afrikanisch-kreolischen Bevölkerung, die mindestens die Hälfte der 840.000 Bewohner ausmacht, sind dabei Nachkommen von Sklaven. Armut, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, zerrüttete Familien und häufige Konflikte mit dem Gesetz machen diese Bevölkerungsgruppe zu  einer unterprivilegierten. Die alten Wunden sind noch nicht verheilt. Ohne den Glauben an Christus, ist der Umgang mit der Vergangenheit sehr schwierig.

80% dieser Menschen sind zwar nominelle Katholiken, aber viele sind in synkretistische Praktiken verstrickt. Der Malabar Kult, eine Synthese von Hinduismus und afrikanischer Hexerei, ist ebenfalls weit verbreitet. Religiösen Überzeugungen haben sich in dem kreolischen Volk so sehr vermischt, dass eine Art "Kreol-Christentum" oft die Norm geworden ist. Auf der positiven Seite gibt es derzeit eine konzertierte evangelistische Aktion, die teilweise aus afro-basierten Missionen kommt, oder von lokalen charismatischen Katholiken oder aus der Bewegung der Hauskirchen.

Quelle: WorldNews,Operation World, Übersetzung AKREF