23.10.2015
Deutsche Evangelische Allianz fordert verstärkten Schutz von Christen und Jesiden in den Flüchtlingsunterkünften
(Berlin) In gleichlautenden Schreiben an Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und die 16 Innenminister und Innensenatoren der 16 Bundesländer hat sich der Beauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz am Sitz des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung, Wolfgang Baake (Berlin) von den zuständigen Stellen in Deutschland einen sehr viel größeren Schutz der Christen und Jesiden vor Übergriffen, Verfolgung und Vergewaltigungen durch radikale Muslime in den Flüchtlingsunterkünften gefordert. Baake schreibt: „Die Christen, die aufgrund ihres Glaubens ihre Heimatländer verlassen mussten und nun in Deutschland sind, erleben hier wieder Verfolgung auf schrecklichste Weise“. Baake fordert die Innenminister auf, die Sicherheitsbehörden anzuweisen, „sich dem Schicksal der Christen in den Flüchtlingsheimen viel stärker als bisher anzunehmen“.
Der DEA-Beauftragte wies in seinem Schreiben auf die vielfältigen Berichte in den Medien, die bereits seit Juli 2014 auf Beispiele für diese Übergriffe aufmerksam gemacht haben.
Baake nannte es einen „Schlag ins Gesicht der Christen“, die in Deutschland Zuflucht suchen, jetzt wieder vor „An- und Übergriffen“ nicht geschützt zu werden. Diese schrecklichen Angriffe auf Christen und Jesiden seien auch ein Schlag ins Gesicht der vielen Christen aus Kirchen, christlichen Werken, Verbänden und Privatorganisationen, die seit vielen Wochen und Monaten „großartige Hilfe“ allen Menschen, die Hilfe benötigen, leisten, wenn sie erfahren, dass ihre Glaubensgeschwister nun in den Flüchtlingsunterkünften wieder „benachteiligt, vergewaltigt und verfolgt“ werden.
Der Beauftragte forderte die Innenminister zusätzlich auf, alles zu tun, damit die Täter „dingfest“ gemacht werden können und so einer „raschen Verurteilung“ und der dann möglichen „unverzüglichen“ Abschiebung zugeführt werden können.