19.09.2015
Usbekistan: Schikanen für muslimische Pilger
Die usbekischen Behörden schränken weiterhin die Zahl der Pilger, die an der Hadsch nach Mekka teilnehmen dürfen, massiv ein. Die Wartelisten sind so lang, dass jemand, der sich heute anmeldet, nach Aussagen eines für die Wartelisten zuständigen Beamten 20 - 30 Jahre warten muss. Außerdem kann auch Personen, die nach langen Jahren das obere Ende der Wartelisten erreichen, ohne Angabe von Gründen das Ausreisevisum für die Hadsch verweigert werden. Die staatlichen Banken weigern sich oft, den Pilgern ausreichend Geld für die Pilgerfahrt in harte Währung zu wechseln.
Quelle: Forum 18, Oslo
Deutsche Fassung: Arbeitskreis Religionsfreiheit der ÖEA