07.11.2019
Ukraine: Gebet für Christen in der Ostukraine
(Licht im Osten /Kiew) Dass innerhalb von ca. 4 Jahren zwei neue Gemeinden an beiden Seiten des Dnjepr-Flusses entstanden sind, ist mit großer Sicherheit auch eine Frucht liebevoller Fürsorge für die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten der Ostukraine. Mit großer Hingabe hat das Ehepaar Guz mit einigen Mitarbeitern zusammen über viele Jahre hinweg die oben genannte „Goldene Regel“ angewendet, indem sie sich der körperlichen und seelischen Not dieser Menschen angenommen haben. Nun schreibt Sergej Guz: „Ich bin sehr froh und danke Gott für die beiden Gemeinden, die sich gut weiterentwickeln, und für den Dienst unter Teenagern, der an jedem Samstag in beiden Gemeinden stattfindet. Das sind Teenager, die auf unseren Sommerfreizeiten waren, welche wir in beiden Gemeinden durchgeführt haben. Dass sie nun zu uns in die Gemeinde kommen, ist für uns eine große Ermutigung und Freude. In der zweiten Gemeinde bietet Mascha außerdem an drei Tagen einen Englisch-Club für Teenager an. Wir glauben und hoffen, dass aus diesen Teenagern eines Tages junge Diener werden.
Bitte, beten Sie für den Dienst an Teenagern.“
Aber da, wo Menschen zum Glauben an Jesus kommen und geistlicher Aufbruch geschieht, da müssen wir auch mit Anfechtungen des Teufels rechnen. So schreibt Sergej von Konflikten unter den Diakonen: „Es gibt Streit über Ansichten und über die Verantwortungsbereiche eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Mir ist klar, dass einige von ihnen auch durch den Dienst und durch das Tempo, das wir eingeschlagen haben, müde geworden sind. Die Arbeit mit Flüchtlingen und mit bedürftigen Kiewern, mit Teenagern, die Organisation von Gottesdiensten und Eheseminaren … und diese Liste von unseren Aktivitäten ist nicht einmal vollständig. Kein Wunder, dass unsere Mitarbeiter müde und auch manches Mal gereizt sind. Gestern und vorgestern habe ich mich mit den Schlüsselpersonen unseres Teams getroffen. Die Situation entspannt sich allmählich.
Bitte, beten Sie dafür, dass Gott wieder Frieden und gegenseitiges Verständnis unter den Dienern herstellt.“
Sergej Guz nennt uns ein weiteres Gebetsanliegen aus seinem Dienst:
„Ich habe Gemeinden in der Ostukraine besucht und mit einigen neuen Gemeinden über eine Zusammenarbeit hinsichtlich der Gemeindegründungsarbeit von Missionsgemeinden gesprochen. Der Bedarf in diesem Gebiet ist groß, weil sich diese Gemeinden nicht weit von der Frontlinie befinden, die Truppen sind ganz in der Nähe und immer wieder gibt es Schüsse. Der geistliche Hunger der Menschen dort ist sehr groß. Wir beten dafür, dass wir mit diesen Gemeinden zusammenarbeiten und ihnen helfen können. Es gibt Mitarbeiter, die bereits angefangen haben, neue Gemeinden zu gründen, aber sie brauchen Unterstützung. Bitte, beten Sie für die Gemeinden in Balakle und Druschkowke.