04.12.2024
Deutschland: Flüchtlingsheime - Christen werden von radikalen Muslimen terrorisiert
Pfarrer: Kirche und Staat lassen die Betroffenen im Stich
Berlin (IDEA) – Christliche Asylbewerber werden in Flüchtlingsheimen in Deutschland von radikalen Muslimen terrorisiert. Das berichteten Betroffene gegenüber dem Magazin „Cicero“. So wurde ein junger Christ in einer Unterkunft im westfälischen Hamm von muslimischen Afghanen nach eigenen Angaben wiederholt als „Ungläubiger“ beschimpft, bedroht und bespuckt. Bei einem tätlichen Angriff habe er Prellungen und Schürfwunden erlitten. Nach Angaben des Pfarrers der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), Gottfried Martens (Berlin), sind solche Übergriffe keine Einzelfälle. „Ich könnte Ihnen aus meiner Gemeinde Dutzende ähnliche Beispiele nennen“, sagte er gegenüber dem Magazin. Von den Mitgliedern seiner Gemeinde stammen rund 970 aus dem Iran und rund 340 aus Afghanistan. Übergriffe gegen Christen gebe es sogar in Unterkünften, die von kirchlichen Trägern betrieben würden. Das Ausmaß des Problems werde weder von staatlichen noch von kirchlichen Stellen untersucht. „Die Kirchen in Deutschland lassen die bedrohten Christen in ihren Asylunterkünften im Stich. Man möchte dieses Problem einfach nicht sehen“, so Martens. Es gebe eine große Angst, dass die AfD davon profitieren könne.
Verachtung für die westliche Kultur
Wie betroffene Christen weiter berichteten, gehen die Angriffe oft von muslimischen Angehörigen der Volksgruppe der Paschtunen aus Afghanistan aus. Sie machten teilweise keinen Hehl aus ihrer Verachtung für die westliche Kultur und erklärten offen, sie seien „nur nach Deutschland gekommen, um Dschihad zu machen“. Das Magazin zitiert einen Ex-Muslim, der zum Christentum konvertiert ist, mit der Einschätzung: „Die Deutschen sind naiv und wissen nicht, dass sie sich tickende Zeitbomben in das Land geholt haben.“