24.11.2024
Kongo: Neues Wachstum inmitten des Terrorismus
In den Regenwäldern des Kongo (DRK) liegen Hunderte von verlassenen Häusern und ganze Dörfer, deren ehemalige Bewohner zur Flucht gezwungen wurden. Der Grund dafür sind die Angriffe der mehr als 100 bewaffneten militanten Gruppen, die die Region seit Jahrzehnten terrorisieren.
Nominell ist die Demokratische Republik Kongo überwiegend christlich geprägt, doch der Einfluss des Islams wächst, und einige der militanten Gruppen sind islamisch. Eine dieser Gruppen ist die Allied Democratic Forces (ADF), die im Nordosten des Kongo aktiv ist. Die ADF hat offen ihre Absicht bekundet, das Christentum auszurotten und in der gesamten Region islamisches Recht einzuführen. Doch christliche Führer antworten darauf, dass die junge Bevölkerung des Landes mit einem Durchschnittsalter von etwa 16 Jahren ein fruchtbarer Boden für die Verbreitung des Evangeliums ist. In einem Bergdorf, in dem militante ADF-Kämpfer Dutzende von Häusern in Brand setzten, eine Schule, eine Kirche und ein Krankenhaus zerstörten und 182 Menschen ermordeten, kehren die Dorfbewohner, die Jahre zuvor geflohen waren, nun zurück, um ihr Leben wieder aufzubauen. Sie haben das Kirchengebäude wieder aufgebaut, in dem Mitarbeiter Bibeln verteilten und sich um die geistlichen und emotionalen Bedürfnisse der Dorfbewohner kümmerten. Beamte kommentierten, was für einen Unterschied die Christen gemacht haben, weil sie es verstanden haben, ihren Feinden zu vergeben.
Voice of the Martyrs
Bridgeway Publications vom 15. November 2024/ WORLDNEWS 312 / übersetzt und bearbeitet AKREF