07.04.2025
Myanmar: Christen reagieren auf das Erdbeben mit Stärke und Gebet
International Christian Concern - Weniger als zwei Wochen vor dem verheerenden Erdbeben vom 28. März in Myanmar besuchte ein Mitarbeiter von International Christian Concern (ICC) das Land, um die Bedingungen für einheimische Christen und ausländische Mitarbeiter inmitten des anhaltenden Konflikts und der Instabilität zu untersuchen. Die Ergebnisse zeichneten ein düsteres Bild von weit verbreiteten Vertreibungen, Korruption und einer angespannten Infrastruktur, zeigten aber auch die Widerstandsfähigkeit der Kirche und ihrer Gläubigen, die trotz der wachsenden Herausforderungen unbeirrt an ihrem Glauben festhalten.
„Ich habe mich seit dem Erdbeben bei Freunden und lokalen Kontaktpersonen erkundigt. Sie berichteten von den enormen Zerstörungen in Mandalay, wo sich die Aufräumarbeiten langsam durch die Trümmer und Schäden arbeiten. Die Auswirkungen sind auch im ganzen Land enorm. Diejenigen, die ich kontaktierte, baten um anhaltendes Gebet für die örtlichen Teams, die beim Wiederaufbau helfen, und für ihr Land. Angesichts ihrer Notlage und der Situation in seinem Land fragte ein örtlicher Pastor sogar selbstlos, ob ich selbst Gebetsanliegen hätte. Dies zeigt, wie stark der Glaube der Gläubigen trotz der Hindernisse ist. Ich habe mich auch mit verschiedenen christlichen Freunden und Kontakten in Thailand in Verbindung gesetzt, um zu sehen, wie wir beten und durch Gottes Gnade helfen können“, sagte ein ICC-Mitarbeiter in Südostasien.
Quelle: International Christian Concern; www.persecution.org
Aus dem Englischen übersetzt und überarbeitet von AKREF