30.04.2025
Malaysia: Verrat an Glaube und Identität und der Schatten der systematischen Islamisierung
International Christian Concern - Die Nachrichten aus Nabawan, Sabah, haben verständlicherweise viele mit tiefer Bestürzung und gerechtem Zorn erfüllt. Beunruhigende Berichte über Sabahaner, die stolze Mitglieder der einheimischen Murut-Gemeinschaft und gläubige Christen sind, werden ohne ihr Wissen oder ihre ausdrückliche Zustimmung in betrügerischer Weise als Muslime registriert.
Diese erzwungene und arglistige Konvertierung ist nicht nur ein gefährlicher Akt, sondern ein schwerer Verrat, ein eklatanter Angriff auf die Grundprinzipien der persönlichen Würde, das allgemein anerkannte Recht auf Religionsfreiheit und den Kern des individuellen Glaubens. Dieser Vorfall ist kein Einzelfall; er ist trauriges Echo eines beunruhigenden Musters religiöser Manipulation und einer wahrgenommenen Agenda einer systematischen Islamisierung, die einen langen Schatten auf Sabah geworfen hat, insbesondere in den schmerzhaften Nachwirkungen des äußerst umstrittenen „Project IC“ von 1970 bis 1990.
Eine Schlüsseltaktik bei dieser systematischen Marginalisierung ist der heimtückische Missbrauch von Verwaltungsbefugnissen. Schockierenderweise werden Christen und nicht-muslimische Sabahaner, die zufällig Namen mit den Suffixen „bin“ oder „binti“ tragen, auf ihren nationalen Personalausweisen (MyKad) routinemäßig und zu Unrecht als Muslime eingestuft. Durch diesen bürokratischen Trick, der als „MyKad-Islamisierung“ bezeichnet wird, wird ihnen über Nacht ihre grundlegende religiöse Identität genommen. Von dieser Praxis sind die indigenen Gemeinschaften unverhältnismäßig stark betroffen, deren traditionelle kulturelle Namenskonventionen nun im Rahmen dieser systematischen Aushöhlung ihrer Religionsfreiheit als Waffe gegen sie eingesetzt werden.
Wenn schutzbedürftige Christen und Nicht-Muslime mit finanziellen Anreizen, falschen Arbeitsversprechen oder unwissentlich mit betrügerischen Papieren gelockt werden, ist das Ergebnis keine echte spirituelle Bekehrung, sondern Ausbeutung in ihrer verwerflichsten Form. Diese systematische Untergrabung der religiösen Identität, die durch die willkürliche „MyKad-Islamisierung“ noch verstärkt wird, ist eine schwere Beleidigung, nicht nur für die unmittelbaren Opfer, sondern auch für das Fundament der malaysischen Verfassung und des Malaysia-Abkommens von 1963, die beide jedem Bürger die unantastbare Freiheit garantieren, seinen Glauben zu wählen und zu praktizieren, ohne Zwang oder Angst vor subtilen, aber allgegenwärtigen Islamisierungstaktiken.
Die Verantwortlichen für diesen anhaltenden Skandal haben die Integrität und das Vertrauen der Menschen in Sabah missbraucht. Dies ist nicht nur ein administratives Versehen, sondern deutet auf ein bewusstes und zutiefst beunruhigendes Muster der religiösen Verfolgung der christlichen Gemeinschaft in Sabah hin, ein Muster, von dem viele glauben, dass es eng mit einer umfassenderen Strategie der systematischen Islamisierung verbunden ist, die möglicherweise auf die spaltenden Strategien zurückgeht, die während des Projekts IC angewandt wurden und darauf abzielen, die religiöse und demografische Landschaft Sabahs zu verändern.
In der Tat stehen die einheimischen Christen von Sabah jetzt an einem existenziellen Scheideweg. Die muslimische Bevölkerung des Bundesstaates ist von 37,9 % im Jahr 1960 auf schwindelerregende 67,4 % im Jahr 2010 dramatisch angestiegen - eine demografische Verschiebung, die Aktivisten und besorgte Bürger neben der heimtückischen „MyKad-Islamisierung“ auf staatlich geförderte Migration und orchestrierte Konversionspläne zurückführen.
Quelle: International Christian Concern; www.persecution.org
Aus dem Englischen übersetzt und überarbeitet von AKREF