07.08.2025
Deutschland: Situation verfolgter Christen kommt in den Medien zu kurz
Lars Rohwer, Vorsitzender des Stephanuskreises wünscht sich mehr Aufmerksamkeit
Dresden/Köln (IDEA) – Der Vorsitzende des Stephanuskreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Lars Rohwer (Dresden), wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für das Thema Christenverfolgung in Deutschland: „Die Situation verfolgter Christen kommt in der deutschen Berichterstattung immer wieder zu kurz“, sagte der evangelisch-lutherische Christ im Interview mit „domradio.de“ (Köln). Er sei zudem überzeugt, dass das Thema stärker mit der deutschen Außenpolitik verknüpft werden müsse. Er sei vor dem Hintergrund dankbar, dass Bundeskanzler Friedrich Merz Thomas Rachel (beide CDU) zum Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ernannt habe: „Das gibt mir Hoffnung, dass wir das Thema gerade mit seiner Person auch in der deutschen Außenpolitik künftig prägnanter und klarer positionieren können.“ Rohwer nahm auch zum Zusammenhang zwischen den Themen Christenverfolgung und Religionsfreiheit Stellung. Seine Vorgängerin an der Spitze des Stephanuskreises, die Katholikin Monika Grütters, habe den Fokus auf das größere Thema Religionsfreiheit erweitert. Denn überall dort, wo Religionsfreiheit gewährleistet sei, könnten auch Christen ihren Glauben frei leben, so Rohwer. Der nach dem ersten christlichen Märtyrer benannte Stephanuskreis ist ein überkonfessionelles Gesprächsforum innerhalb der Unionsfraktion im Bundestag, der sich für den Schutz verfolgter Christen und die Wahrung der Religionsfreiheit einsetzt.