14.08.2025
Syrien: Kirchenanschlag von Behörden verhindert
Ein geplanter Anschlag auf eine Kirche in Tartus im Westen Syriens wurde laut Angaben der Regierung in Damaskus durch eine erfolgreiche Anti-Terror-Operation vereitelt.
Das syrische Innenministerium gab am 6. August bekannt, dass zwei Männer „auf dem Weg zu einem Terroranschlag“ festgenommen worden seien.
Die Männer – Ramzi Hamoud und Mundhir Ali – wurden mit einem Sprengsatz, einer schwarzen Flagge und Papieren mit Drohbotschaften gefunden.
Nach Angaben der syrischen Regierung handelte es sich bei den beiden Männern um Anhänger des ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad, die sich als Mitglieder des Islamischen Staates ausgaben. Ihr Ziel war es angeblich, weitere religiöse Spannungen zu schüren. Dies ist jedoch noch nicht bestätigt.
Die derzeitige syrische Regierung unter Interimspräsident Ahmed al-Sharaa kam im Dezember 2024 nach einer erfolgreichen bewaffneten Rebellion an die Macht.
Al-Sharaa, auch bekannt als Abu Mohammad al-Jolani, ist der Anführer der Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), einer als terroristisch eingestuften Organisation, die früher mit Al-Qaida verbunden war. In jüngerer Zeit versucht al-Sharaa, sich als Moderater zu präsentieren.
Die Ankündigung erfolgt nur wenige Wochen nach einem Selbstmordanschlag in Damaskus, bei dem mindestens 25 Gläubige ums Leben kamen.
https://www.barnabasaid.org/de/news/church-bombing-in-western-syria-prevented-by-authorities/