07.01.2025

Sudan: Islamische Kämpfer greifen christlichen Gottesdienst an

14 Besucher wurden teilweise schwer verletzt

Khartum (IDEA) – Islamische Kämpfer haben im sudanesischen Bundesstaat Al Jazirah 14 christliche Gottesdienstbesucher angegriffen. Sie wurden zum Teil schwer verletzt, berichtete die christliche Nachrichtenagentur Worthy News. Der Überfall ereignete sich demnach am 30. Dezember in der Stadt Hasaheisa. Die Angreifer gehörten der paramilitärischen islamischen Miliz „Rapid Support Forces“ (RSF) an. Sie befindet sich seit April 2023 im Konflikt mit den offiziellen Regierungstruppen. Laut dem Hilfswerk Open Doors hat sich dadurch die Christenverfolgung in dem nordafrikanischen Land verschärft. Der Sudan rangiert auf dem Weltverfolgungsindex des Werkes auf Rang acht. Laut Worthy News hindern RSF-Kämpfer Christen daran, die Gegend zu verlassen, in der sich der Angriff ereignet hat. Von den etwa 47 Millionen Einwohnern des Sudan sind 92 Prozent Muslime und 4,3 Prozent Christen.