21.07.2025
USA: US-Resolution verurteilt Christenverfolgung in islamischen Ländern
Republikanische Abgeordnete fordern stärkeren Schutz
Washington (IDEA) – Eine Gruppe republikanischer US-Abgeordneter hat eine Resolution in den US-Kongress eingebracht, die die anhaltende und systematische Verfolgung von Christen in mehrheitlich muslimisch geprägten Staaten verurteilt. Die am 17. Juli vorgestellte Initiative wurde von dem Abgeordneten Riley Moore (Bundesstaat West Virginia) und Senator Josh Hawley (Bundesstaat Missouri) eingebracht. Die Resolution ruft US-Präsident Donald Trump dazu auf, den Schutz verfolgter Christen zu einer Priorität der Außenpolitik zu machen. So heißt es in der Eingabe, dass Christen in Ländern wie Nigeria, Ägypten, Algerien, Syrien, der Türkei, dem Iran und Pakistan gravierenden Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt seien. Genannt werden unter anderem gezielte Tötungen, Massenschließungen von Kirchen, willkürliche Verhaftungen, erzwungene Konversionen sowie die Verweigerung grundlegender Religionsfreiheit. Besonders dramatisch sei die Lage in Nigeria. Dort würden jährlich mehr Christen getötet als in allen anderen Ländern zusammen.
ADF: Resolution wichtig, weil sie das Problem klar benennt
Unterstützt wird das Anliegen unter anderem von der christlichen Menschenrechtsorganisation ADF International (Alliance Defending Freedom International/Wien). Deren Direktorin für globale Religionsfreiheit, Kelsey Zorzi (New York), lobte die Initiative und erklärte: „Jahr für Jahr sind Christen die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit. Wenn Christen getötet, zum Schweigen gebracht oder in den Untergrund gedrängt werden, dürfen wir nicht wegsehen.“ Der Rechtsberater für globale Religionsfreiheit bei ADF International, Sean Nelson, betonte: „Die Resolution ist wichtig, weil sie klar benennt, was so viele nicht benennen wollten: dass Christen oft wegen ihres Glaubens und ihrer Identität diskriminiert werden.“