31.07.2025
Deutschland: Orthodoxer Bischof würdigt Konzil von Nizäa bei Allianzkonferenz
Ikone auf Deutschlandreise – zu Gast in Bad Blankenburg
Bad Blankenburg (IDEA) – Der griechisch-orthodoxe Bischof Emmanuel von Christoupolis hat die Bedeutung des ökumenischen Konzils von Nizäa im Jahr 325 gewürdigt. Er äußerte sich am 31. Juli in einem Seminar auf der 129. Allianzkonferenz im thüringischen Bad Blankenburg. Das Konzil vor 1.700 Jahren mahne zur Nächstenliebe und zur Annahme des Bruders und der Schwester, so Bischof Emmanuel: „Es erinnert uns daran, dass wir eine gemeinsame Basis haben.“ Hintergrund: Das Nizänische Glaubensbekenntnis zum Dreieinen Gott geht auf das ökumenische Konzil von Nizäa im Jahr 325 zurück. Bischof Emmanuel hatte zudem eine Ikone (Heiligenabbildung) der Konzilsväter nach Bad Blankenburg mitgebracht. Sie war eigens zur Erinnerung an dieses erste ökumenische Konzil der Christenheit angefertigt worden. Das Bild befindet sich derzeit auf einer „Pilgerreise“ durch Deutschland. Bad Blankenburg war die 32. von insgesamt 42 Stationen. Bischof Emmanuel berichtete, dass er einer der Diakone der Ikone sei und sie bei der Reise durch Deutschland begleite. Sie sei unter anderem in Augsburg, Trier, München und im sächsischen Ehrenfriedersdorf (Erzgebirgskreis) gewesen. Die Veranstaltung in der dortigen Kirchgemeinde St. Niklas sei die erste große Veranstaltung in einer evangelischen Gemeinde gewesen. Bischof Emmanuel ist Beauftragter der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland am Sitz der Bundesregierung. Die Bibel- und Glaubenskonferenz der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Focus Jesus“ und dauert bis zum 3. August. Die Evangelische Allianz wurde 1846 in London gegründet. In Deutschland gibt es heute an rund 900 Orten Allianzkreise.