31.07.2025

USA: Wie geht es den slawischen Immigranten?

(Licht im Osten) Pjotr L. (Sacramento): „Allein in Sacramento gibt es mehr als 350.000 Slawen. Das ist eine ganze Stadt! Einige von ihnen leben gut, andere fühlen sich verloren, wieder andere sind müde geworden und einige suchen nach einem Sinn, warum sie hier sind. Es gibt auch Menschen, die drogenabhängig geworden sind, deren Ehen gescheitert sind. Es gibt so viele Probleme. Und wir sind mittendrin. Wir bringen ihnen das Evangelium. Wir haben Gemeinschaft mit ihnen, beten, hören zu und helfen, so gut wir können. Und wir sehen geistliche Frucht.“ So konnten sie eine Tauffeier durchführen, bereits die dritte in diesem Jahr. Sie taufen Menschen, „die hier in Amerika Jesus Christus als ihren Retter angenommen haben. Unter ihnen sind Russen, Ukrainer, Weißrussen und Armenier. Keiner von ihnen hatte in seinem Heimatland jemals eine christliche Gemeinde besucht. Gott hat uns sein Werk hier anvertraut, und das ist uns eine große Ehre. Wir möchten, dass die Menschen durch uns spüren: Gott hat mich nicht vergessen. Er ist mir nah. Er hat das Licht, selbst wenn alles um uns herum im Dunkeln zu versinken scheint. Wenn auch nur eine Person durch uns einen Schritt auf Gott zu gemacht hat, war unser Einsatz nicht umsonst.“
➢ Danken Sie mit uns für all die slawischen Immigranten, die in den USA zu Christus gefunden haben.
➢ Wir beten, dass sie ihren Alltag bewusst mit Christus leben, in der Verbindung mit ihm wachsen und selbst zu Zeugen für andere Immigranten werden. „Ein besonderer Segen ist für uns die Arbeit mit Teenagern. Dies ist kein einfaches Alter: Die innere Suche, Zweifel, dringende Fragen ... Aber wenn das Herz eines Teenagers auf Gottes Wort reagiert, verändert das sein
Leben. Für immer.“ Kürzlich bat seine Enkelin, die bereits eine Bibel hatte, um eine weitere Bibel. Der Grund: „‚Ich möchte sie Artjom schenken. Er glaubt nicht an Gott, aber er möchte die Bibel lesen. Seine Eltern erlauben ihm nicht einmal, eine Bibel-App auf seinem Mobilphon zu installieren. Wenn er eine Bibel wie meine hat, kann er sie verstecken und heimlich lesen.‘
… In solchen Momenten wird besonders deutlich: Gott ist am Wirken. Er schenkt einem Teenager Glauben, Hoffnung und Liebe – und den aufrichtigen Wunsch, das Wort Gottes mit anderen zu teilen.“ Bitte beten Sie,
➢ dass Pjotr Lunitschkin und seine große Familie vielen Teenagern einfühlsame Wegweiser zu Christus sein können;
➢ dass die Teenager in dieser nicht einfachen Lebensphase und im Sich-zurechtfinden-Müssen in einem neuen Land in Christus ihr Lebensfundament finden.