22.05.2025
Ukraine: Ein missionarischer Kurzeinsatz
(Licht im Osten - Sergej G. Kiew): „Ich möchte von unserer letzten Reise mit zwei Kleinbussen nach Odessa und in das Gebiet Nikolajew berichten. Wir hatten in Kiew Lebensmittel gekauft und 550 Pakete mit jeweils acht verschiedenen Produktarten zusammengestellt. Außerdem hatten wir 24 Kisten mit Obst für Altenheime und kranke Menschen gekauft. Insgesamt hatten wir über 3,5 Tonnen Lebensmittel in unseren Kleinbussen! … Mit einem Team von neun Personen“ fuhren sie „in den Süden der Ukraine, in ehemals besetzte Gebiete und in die Stadt Odessa, die heute unter ständigem Beschuss steht. Unser Team bestand aus acht Jugendlichen und mir. Die jungen Menschen sind unsere Mitarbeiter aus der Gemeinde ‚Licht für die Ukraine‘. Für sie war es ein missionarischer Kurzeinsatz. Wir hoffen, dass einige von ihnen in Zukunft Missionare werden.“ Bei diesen Einsätzen erzählten die Jugendlichen, „wie sie zu Gott gefunden haben“. Roma-Familien wurden besucht, alleinerziehende Mütter in existentieller Not, messianische Juden, Altenheime, Gemeinden … Bei einer Evangelisation mit über 350 Besuchern „predigten wir vom auferstandenen Jesus“. Nach der Evangeliums-Verkündigung verteilten sie Lebensmittelpakete, Brot und andere Hilfsgüter. Wegen Straßensperren und schwieriger Wetterverhältnisse dauerten die Fahrten zu den Einsatzorten viele Stunden. In der Nacht, in der sie in Odessa waren, wurde die Stadt heftig beschossen. „Gott sei Dank, wurde die Fahrzeugkolonne, in der wir fuhren, an diesem Tag nicht von den Russen beschossen. Alle jungen Mitarbeiter waren sehr erschöpft … Gott sei Dank, sind wir am Ziel angekommen und haben alles überstanden. Diese Schwierigkeiten stärkten die Beziehung der Jugendlichen untereinander. Sie halfen sich gegenseitig bei Schwierigkeiten.“ Bitte beten Sie
Ø für die erreichten Personen, dass der Heilige Geist in ihren Herzen Glauben weckt und stärkt.
Ø dass sie bewahrt bleiben bei allen russischen Angriffen.
Ø um Bewahrung und Stärkung der Einsatzteams bei weiteren Einsätzen in Frontnähe.
Ø um weitere gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden in diesen Gebieten.