25.07.2020

Usbekistan: Hoffnung für Christen

Durchbruch: Neues Gebäude eingeweiht

Die Kirchen in Usbekistan können sich in diesem mehrheitlich muslimischen Land nur dann registrieren lassen, wenn sie mindestens 100 Mitglieder haben. Viele kleine Gemeinden haben sich daher in Privathäusern getroffen, was sie anfällig für Polizeirazzien und demzufolge zu hohen Geldstrafen macht. Doch der Bau einer neuen, offiziell registrierten Kirche - die erste erlaubte seit 20 Jahren  - ermöglicht es Hunderten von weiteren Christen, sich zum Gottesdienst zu treffen, ohne gegen das Gesetz des Landes zu verstoßen.

Diese Entwicklung ist umso bemerkenswerter, als die gastgebende Kirche, der die Räumlichkeiten gehören, eine Gemeinde usbekischsprachiger Konvertiten ist. Das neue Gebäude bietet 400 Menschen Platz, so dass sich weitere sechs Gemeinden dort zum Gottesdienst treffen können, während sechs andere Gemeinden weiterhin das kleinere alte Gebäude nutzen.

Quelle: aus WORLDNEWS 260 /Bridgeway Publications / Übersetzung und Bearbeitung  AKREF