10.12.2011

Europa: 450 Fälle von Intoleranz gegen Christen

Heute am 10. Dezember begeht man den Internationalen Tag der Menschenrechte. Während Europa bei der Einhaltung der Menschenrechte als mustergültig gilt, bleibt das immer häufigere Phänomen der Intoleranz und Diskriminierung von Christen weitgehend unbeachtet.

Unser Dokumentationsarchiv hat vor kurzem den 450. Fall von Intoleranz und Diskriminierung gegen europäische Christen veröffentlicht - und dies spiegelt nur einen kleinen Ausschnitt der Berichte an uns wider!

Als ersten Schritt auf dem Weg einer Verbesserung nehmen wir uns ganz fest die Sensibilisierung der Gesellschaft als Aufgabe vor. Daher ersuchen wir um Unterstützung der Beobachtungsstelle, indem Sie uns Vorfälle melden, auf unsere Webseite mittels Verlinkung aufmerksam machen, sich mit uns auf facebook werbewirksam in Verbindung setzen, sich uns auf Twitter anschließen. Bitte helfen Sie uns, die von uns aufgezeigten Fälle und den Newsletter wo immer möglich zu verbreiten und auch indem Sie uns eine Spende zukommen lassen.

Verbrechen aus Hass gegen Andersgläubige: 95% richten sich gegen Christen

In den Jahren 2010 und 2011 kam es in Schottland zu 693 Anklagen wegen Voreingenommenheit aus religiösen Gründen. Dies ist eine Zunahme von fast 10% gegenüber dem Vorjahr und der Höhepunkt während der letzten vier Jahre. 95% dieser Verfehlungen richteten sich gegen Christen. Diese Angaben beweisen, dass im Jahr 2010/12 über 58% der Vorfälle gegen Katholiken gerichtet waren, 37% gegen Protestanten. 2,3% gegen Juden und 2,1% gegen Muslime. Weiter nachzulesen hier:

www.intoleranceagainstchristians.eu/reports-and-documents-detail/article/scottish-government-reveals-95-of-religiously-motivated-violence-is-directed-against-christians.html 

Ein Kardinal aus dem Vatikan hält es für möglich, dass Christen auch im Westen für ihren Glauben eingekerkert werden.

Kardinal Raymond Burke, ehemaliger Erzbischof von St. Louis und nunmehr Leiter des Höchstgerichts im Vatikan, gab gegenüber einer katholischen Nachrichtenagentur an, dass er eine Zeit kommen sehe, wenn die Katholiken in der USA "auch wenn sie nur die eigene Lehre verbreiten" sich mit dem Vorwurf "sich mit unrechtmäßigen Umtrieben zu beschäftigen, wie z.B. bei der Lehre über die menschliche Sexualität" konfrontiert sehen könnten. Auf die Frage, ob der Kardinal auch eine Festnahme von amerikanischen Katholiken aus Glaubensgründen voraussehe, antwortete er: "Ja, ich kann mir das vorstellen." Weiter nachzulesen hier:

www.intoleranceagainstchristians.eu/reports-and-documents-detail/article/scottish-government-reveals-95-of-religiously-motivated-violence-is-directed-against-christians.htm