12.12.2011

China: Was ist mit Gao Zisheng geschehen?

Ist der Rechtsanwalt und Christ, Gao Zisheng, immer noch unter Folter und in Haft?

China: Was ist mit Gao Zisheng geschehen?

Ist der Rechtsanwalt und Christ, Gao Zisheng, immer noch unter Folter und in Haft?

(AKREF) Wir erinnern heute an den Christen Gao Zisheng, von dem seit längerer Zeit kein Hinweis an die Öffentlichkeit drang. Vermutlich wird er immer noch in einem chinesischen Gefängnis oder Arbeitslager festgehalten, falls er die täglichen Folterungen überlebt hat.

Ein Eintrag bei  Wikipedia, (letzte Änderung  vom  30. Okt. 2011) sagt folgendes aus:

"Gao Zhisheng (chinesisch 高智晟 Gāo Zhìshèng, * 20. April 1964) ist ein chinesischer Anwalt, der nach seinem Engagement in Prozessen gegen Menschenrechtsverletzungen an seiner Tätigkeit als Anwalt gehindert wurde, in Haft genommen wurde und von Exekutivorganen körperlich misshandelt wurde. Gao unterstützte unter anderem Angehörige religiöser Minderheiten, wie Falun Gong oder Christen im Untergrund. 2006 veröffentlichte er eine Autobiographie, die in englischer Übersetzung unter dem Titel A China More Just 2007 veröffentlicht wurde. Die Autobiographie erschien 2008 auf Deutsch unter dem Titel Chinas Hoffnung. Mein Leben und Kampf als Anwalt im größten kommunistischen Staat. Gao ist praktizierender Christ und war 2008 Kandidat für den Friedensnobelpreis. Seit dem 4. Februar 2009 gilt Gao wieder als vermisst." Soweit Wikipedia.

Der Rechtsanwalt und Christ Gao Zisheng wird vermutlich immer noch gefangen gehalten und vermisst.

Früher war er ein von der chinesischen Regierung geehrter Kommunisten und Top-Rechtsanwalt. Doch dann trat er für die Rechte der Unterprivilegierten ein, wie solchen, deren Land enteignet wurde, protestierte gegen miserable Arbeitsbedingungen, verteidigte Christen, die wegen unerlaubten Verteilens von Bibeln angeklagt waren, machte Durchsuchungen von Hausgemeinden öffentlich und manches andere mehr. Ab August 2006 wurde er wiederholt entführt, gefangen gehalten und gefoltert, zuletzt Febr. 2009. Seit April 2010 fehlt von ihm jede Spur. – Ein Tagebuch von ihm macht die brutale Folter öffentlich: Schläge, Elektroschockes, auch in den Mund, und dies tage- und nächtelang, sind nur ein Teil der bestialischen Methoden. Hierzu gehört auch das Fixieren von Armen und Beinen für 590 Stunden auf einem „Fesselungsbrett“. Er selbst schrieb dazu: „Die Folter übersteigt jede menschliche Vorstellungskraft. Ich betete, sterben zu dürfen.“ – Seine Frau und seine drei Kinder – jetzt in den USA – warten sehnlichste auf ein Lebenszeichen von ihm und treten öffentlich für seine Freilassung ein.

Letzter Absatz aus  freegao.com/