24.12.2011

Irak: Weihnachten in Angst

Beten Sie an den Festtagen für die verfolgten und bedrängten Christen

Irak: Weihnachten in Angst

Beten Sie an den Festtagen für die verfolgten und bedrängten Christen

 

(Kirche in Not/AKREF) Die Christen im Irak werden die Weihnachtsfeiertage in großer Angst verbringen. Dies teilte Louis Sako, der chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, im Gespräch mit KIRCHE IN NOT. Die Gottesdienste würden aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos tagsüber abgehalten. Weihnachtsfeiern könnten nicht stattfinden.

Nach dem Abzug der US-Truppen sei die Sicherheitslage noch labiler geworden. Besonders dramatisch wirke sich jedoch der politische Machtkampf zwischen sunnitischen und schiitischen Muslimen auf die Situation aus, so der Erzbischof. 

Auch am 22. Dezember gab es in Bagdad eine Anschlagsserie, bei denen über 57 Personen getötet wurden. Die meisten Anschläge ereigneten sich in schiitischen Stadtteilen, sunnitische Wohngebiete waren aber auch betroffen.

Erst kürzlich wurde in der nordirakischen Stadt Mossul ein christliches Ehepaar gezielt ermordet. Zudem wurden in der Provinz Dohok 30 Geschäfte von Christen in Brand gesteckt.

KIRCHE IN NOT ruft Christen in aller Welt dazu auf, an den Weihnachtsfeiertagen für die irakischen Christen zu beten und für sie Solidarität zu zeigen. Wir schließen uns diesem Aufruf an.

Bitte lassen Sie nicht nach im Gebet für die verfolgten Christen einzustehen!