06.09.2011

Sri Lanka: Christen angegriffen

Kirche durch menschliche Exkremente verunreinigt

Sri Lanka: Christen angegriffen

Kirche durch menschliche Exkremente verunreinigt

Unabhängig von einander wurden bei drei antichristlichen Zwischenfällen in Sri Lanka die Häuser von Christen durch einen Mob beschädigt, ein Pastor von einem buddhistischen Mönch tätlich angegriffen und eine Kirche durch menschliche Exkremente verunreinigt.

Am 19. Juli wurden die Häuser von fünf christlichen Familien im Dorf Dehiwinna im Distrikt Badulla von einem Mob von ungefähr 50 Personen angegriffen. Die Angreifer bewarfen die Häuser mit Steinen und beschädigten dabei ihre Dächer; die Fensterscheiben schlugen sie mit Stöcken und Steinen ein. Einige der Familien suchten im Dschungel Zuflucht bis die Gewalttätigkeiten abebbten. Das Lebensmittelgeschäft, das einer der Familien gehörte, wurde aufgebrochen und zerstört. Der Besitzer wurde von den Angreifern verprügelt, so dass er in ein Krankenhaus
eingeliefert werden musste.

Bei einem anderen antichristlichen Übergriff wurde ein Pastor bei einer Zusammenkunft zur Landverteilung im Dorf Keviliyamaduwa im Bezirk Ampara am 10. Juli von einem buddhistischen Mönch und anderen tätlich angegriffen. Der Pastor wurde ins Krankenhaus gebracht, da er Verletzungen an den Armen und starke Schmerzen von Schlägen in die Magengegend davontrug.

Am 5. Juni wurde eine Kirche in Mahawewa im Bezirk Puttlam durch menschliche Exkremente vor dem Morgengottesdienst verunreinigt. Der Schmutz wurde vom Pastor und anderen entfernt, und der Gottesdienst konnte wie gewöhnlich beginnen. Um 10 Uhr wurde die versammelte Gemeinde von 300 Gottesdienstbesuchern gewarnt, ein Mob wäre auf dem Weg zur Kirche um den Gottesdienst zu stören. Nach einer halben Stunde traf der Mob von ungefähr 200 Menschen mit Plakaten und Protestschildern ein und verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Kirche. Dabei stießen sie Drohungen aus. Ein Leiter der Kirche, der versuchte, mit ihnen zu sprechen, wurde geschlagen, so dass er aus der Nase blutete. Die Polizei kam herbei, aber, anstatt sich um die Eindringlinge zu kümmern befahlen sie dem Pastor, den Gottesdienst aufzulösen. Da er sich um die Sicherheit der Gottesdienstbesucher sorgte, fügte er sich. Als die Kirchgänger die Kirche verließen, klatschten und jubelten die Eindringlinge und feierten ihren Sieg.

  • Beten Sie für alle Opfer der Gewalt. Beten Sie, dass der Herr ihnen Frieden und Mut in ihrer Bedrängnis schenkt, und dass Er sie befähigt, effektiv Zeugen für Ihn zu sein.
  • Beten Sie um Gottes Schutz für all unsere Brüder und Schwestern in Sri Lanka und beten Sie, dass Menschen, die sich an Gewalt gegen sie beteiligen, zur Umkehr kommen und im Herrn Rettung finden.

barnabasfund.org