26.04.2012

Philippinen: Wieder ein Pastor erschossen

Am Abend des 25. April 2012 wurde in Quezon-City, Philippinen, der Pastor einer Freikirche, Wilfredo Germidia, erschossen. Zwei Angreifer schossen ihm vor den Augen seiner Teenager-Tochter fünfmal in den Kopf und flohen dann. Christen vor Ort zeigten ein völliges Unverständnis für diese schreckliche Tat, da Pastor Germidia ein “vorbildlicher Familienvater” gewesen sei, der “keine Feinde” besessen haben soll. Momentan ist noch nichts über die Täter und ihre Motive bekannt.

Der südliche Teil der zweitgrößten Insel Mindanao gilt als besonders schweres Pflaster. Schon 2008 wurde bekannt, dass es dort Anschläge auf christliche Radio-Sender und Geistliche gab. Aber auch in anderen Regionen leben vor allem Geistliche ein Leben “auf der Rasierklinge”. Armut, separatistische und kriminelle Bewegungen und reliös motivierte Angriffe bedrohen Christen schon länger.  Seit Jahren führt eine Spur von Blut (-zeugen) in die Gegenwart.  So wurde beispielsweise

"Abgesehen von der in unseren Landen in Vergessenheit geratenen Tatsache, dass die Nachfolge Christi eben einen Preis hat, ist die Häufung der gezielten Tötungen von Geistlichen auf den Philippinen extrem besorgniserregend." - schreibt Berliner Gebetskreis auf seiner HP .

Die Quelle ist angegeben unter: “assist news service” vom 25. April 2012)