11.01.2012

China: Tibetischer Mönch stirbt aus Protest

In China hat sich wieder ein tibetischer Mönch selbst verbrannt, um gegen die mangelnde religiöse Freiheit zu protestieren. Anti-China-Demonstranten zogen mit seiner Leiche durch die Stadt.

China: Tibetischer Mönch stirbt aus Protest

In China hat sich wieder ein tibetischer Mönch selbst verbrannt, um gegen die mangelnde religiöse Freiheit zu protestieren. Anti-China-Demonstranten zogen mit seiner Leiche durch die Stadt.

PEKING afp/dapd/taz.de | Aus Protest gegen mangelnde religiöse Freiheit hat sich in China erneut ein tibetischer Mönch selbst angezündet. Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am Montag, ein 40-jähriger Mönch sei in der nordwestlichen Provinz Qinghai an seinen Verbrennungen gestorben.  

Zuletzt hatten sich am Freitag zwei ehemalige Mönche in der südwestlichen Provinz Sichuan im Alter von 18 und 22 Jahren angezündet. Einer der beiden hatte dabei nach Angaben von Aktivisten die Rückkehr des Dalai Lama gefordert, des geistlichen Oberhaupts der Tibeter. Die Behörden meldeten am Sonntag den Tod von einem der beiden. Der zweite wurde weiterhin in einem Krankenhaus behandelt.