15.06.2012

Deutschland: Kauder: Weltweit für verfolgte Christen eintreten

Internationale Berliner Begegnung mit 350 Teilnehmern aus über 40 Ländern

Deutschland: Kauder: Weltweit für verfolgte Christen eintreten

Internationale Berliner Begegnung mit 350 Teilnehmern aus über 40 Ländern

Berlin (idea): Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (CDU), sagte, dass ihn die Verfolgung bedrängter Religionsgruppen in aller Welt besonders bewege. Christen seien die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit und hätten Solidarität und Unterstützung verdient. So wie Muslime in Deutschland selbstverständlich Moscheen errichten dürften, erwarte er, dass Christen auch in muslimisch geprägten Ländern Kirchen bauen dürften. Die Kirchenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Griese, die stellvertretend für den Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier teilnahm, erklärte, die weltweit zunehmende Christenverfolgung beunruhige sie sehr. Christen sollten sich daher für Religionsfreiheit in aller Welt einsetzen. Der frühere Gouverneur des US-Bundesstaats Süd Carolina, David Beasley, ermutigte die Teilnehmer der Veranstaltung dazu, sich an der Lehre Jesu zu orientieren, Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Zwar sei die Welt heute reicher und technisch vernetzter als je zuvor. Gleichzeitig seien so viele Menschen einsam und verzweifelt wie nie zuvor. „Wenn wir ein Land verändern wollen, müssen wir den Namen Jesu erheben“, erklärte er. In seinen Augen bietet die Lehre Jesu ein großes Potenzial, die Welt friedlicher und besser zu machen.