08.03.2012

Deutschland: Zwei Gedenktage für verfolgte Christen in Württemberg

Schwäbisch Gmünd (idea) – In Württemberg wird künftig an zwei Tagen an verfolgte Christen erinnert. Zusätzlich zu dem 2007 festgelegten Gebetstag am 2. Weihnachtsfeiertag können die Gemeinden auch am Kirchensonntag Reminiscere (Gedenket) besonders der schätzungsweise rund 100 Millionen Christen gedenken, die weltweit um ihres Glaubens willen verfolgt werden.

Auch zu diesem von der EKD 2008 beschlossenen Termin sollen die Gemeinden Materialien erhalten. Das entschied die württembergische Landessynode am 8. März in Schwäbisch Gmünd. Nach Ansicht mehrerer Redner wird der Beschluss dazu führen, dass langfristig der Sonntag Reminiscere, der in diesem Jahr auf den 4. März gefallen war, auch in Württemberg als Gedenktag für verfolgte Christen begangen wird.

Fürbitte für Syrien

Landesbischof Frank Otfried July (Stuttgart) rief vor der Synode besonders zur Fürbitte für die Menschen in Syrien auf. Die schrecklichen Bilder aus den umkämpften Städten könnten niemand kalt lassen. Auch für die etwa zehn Prozent Christen unter den 22 Millionen Syrern werde die Lage immer schwieriger. Einerseits lehnten sie die vom Assad-Regime ausgehende Gewalt ab. Andererseits fürchteten sie, dass islamistische Kräfte an die Macht kommen könnten. Diese würden bereits jetzt vom Ausland gestärkt.

Anmerkung der Redaktion AKREF:

Der internationale Gedenktag für verfolgte Christen bleibt der 2.Sonntag im November. Material wird rechtzeitig von der DEA bereitgestellt und kann hier auf der Home Page der DEA bestellt und gedownloadet werden.