15.03.2012
Deutschland: Attacken auf israelischen Fußballer verurteilt
Schad: "Antisemitismus hat bei uns keinen Platz"
Deutschland: Attacken auf israelischen Fußballer verurteilt
Schad: "Antisemitismus hat bei uns keinen Platz"
Speyer (idea) - Als „beschämend für die ganze Region“ hat der Pfälzer Kirchenpräsident Christian Schad (Speyer) die antisemitischen Attacken gegen den israelischen Fußballspieler Itay Shechter vom 1. FC Kaiserslautern bezeichnet. Hooligans hatten ihn Ende Februar als „Drecksjuden“ beschimpft und den Hitlergruß gezeigt. Dies müsse rechtlich geahndet werden, sagte Schad am 12. März während einer Begegnung mit dem Vorsitzenden des landeskirchlichen Arbeitskreises Kirche und Judentum, Stefan Meißner (Minfeld bei Germersheim). Der Vorfall sei kein einmaliges Ereignis. In den vergangenen Monaten habe es mehrere Anschläge gegen jüdische Gotteshäuser in Rheinland-Pfalz gegeben. Die Evangelische Kirche der Pfalz stelle sich vor die jüdischen Mitbürger, um deutlich zu machen, „dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat“.