14.05.2012
Afghanistan: Christenverfolgung mit Folgen
Wir erinnern an die Christen, die im Mai 2010 konvertierten und sich taufen ließen. Ein privater afghanischer Sender übertrug damals ein Video von der Taufe afghanischer Konvertiten und wie sie an einem Anbetungsgottesdienst teilnahmen. Mitglieder des Parlaments forderten daraufhin deren öffentliche Hinrichtung. Als Folge wurden 20 afghanische Christen inhaftiert und gefoltert. Danach tauchten viele Christen in den Untergrund ab oder gingen nach Indien oder sonst wohin. Niemand weiß genau, wie viele Christen in Afghanistan sind, aber es sind offensichtlich mehr als bisher angenommen. In den letzten Jahren sind besonders gebildete Afghanen gläubig geworden und machen jetzt in der Untergrundgemeinde mit.
In einem Ausbildungszentrum in Indien wurden zwischenzeitlich 16 Afghanen Christen durch Englisch Kurse und Bibelstudium. Dieses Zentrum wurde letztes Jahr gegründet und baut Brücken der Liebe Gottes zu afghanischen Flüchtlingen.
Quelle: WorldNews/EA/DBI/ übersetzt AKREF