14.05.2012
Griechenland: Wie steht es mit der Glaubensfreiheit?
Griechenland war das erst Land, das in Europa vom Evangelium erreicht wurde. Aber heute hat dort „christlich sein“ nur noch eine kulturellen Bedeutung. Weniger als 3% der Griechen gehen zum Gottesdienst, die orthodoxe Kirche mit eingeschlossen. Bei den Evangelikalen sind es weniger als ein halbes Prozent. Die meisten Griechen haben keinen blassen Schimmer mehr vom christlichen Glauben – sind aber offen gegenüber synkretistischen Einflüssen wie Aberglaube, Atheismus, Götterglaube und New Age. Dass hier Reformen und eine Erneuerung nötig sind, sieht sogar auch die orthodoxe Kirche.
Religiöse Minderheiten wurden in der Vergangenheit von der Regierung verfolgt und von der Bevölkerung verachtet, das aber hat sich gebessert. Dabei sind Moslems und Juden offiziell anerkannt, während es Katholiken und Protestanten weiter schwer haben, dieselbe Anerkennung zu bekommen. Der beste Weg für die Griechen, zu neuem Leben in Christus zu kommen, wäre eine Erneuerung innerhalb der orthodoxen Kirche.
Quelle: Operation World/WorldNews