30.05.2012
Deutschland: Christen und Muslime glauben nicht an denselben Gott
Politisch korrekt kann geistlich inkorrekt sein
Deutschland: Christen und Muslime glauben nicht an denselben Gott
Politisch korrekt kann geistlich inkorrekt sein
Herborn (idea) – Vor einer politischen Korrektheit, die theologisch und geistlich inkorrekt ist, hat der Sprecher der württembergischen Synodalgruppe „Lebendige Gemeinde“, Pfarrer Steffen Kern (Walddorfhäslach bei Reutlingen), gewarnt. So glaubten Christen und Muslime nicht an den denselben Gott, auch wenn dies in vermeintlicher politischer Korrektheit häufig so geäußert werde, sagte er vor rund 300 Besuchern der Pfingstkonferenz des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Herborn (Mittelhessen). Ein Vergleich biblischer Aussagen mit denen im Koran mache deutlich, dass ihnen unterschiedliche Gottesvorstellungen zu Grunde lägen. Christen sollten allen Menschen bezeugen, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist und sich für die Sünden der Menschen kreuzigen ließ. Kern ermutigte die Zuhörer, klar von Jesus als dem Licht der Welt zu reden. Das gelte nicht nur für Predigten und Evangelisationen, sondern für jedes Gespräch mit Nichtchristen. „Und erst recht für unsere Kirchenleitungen“, fügte Kern hinzu. Er steht dem württembergischen Gemeinschaftsverband „Die Apis“ (früher Altpietistischer Gemeinschaftsverband) vor. Der Herborner Gemeinschaftsverband hat an über 70 Orten rund 2.300 Mitglieder und Freunde. Verbandspfarrer ist Eberhard Hoppe (Eschenburg bei Dillenburg).